Von 23. Dezember 2015 0 Kommentare

Ofenzeit – Ein heißes Drei-Gänge-Menü

Es ist Ofenzeit! Während draußen die ersten Flocken noch auf sich warten lassen, brutzelt es gewaltig in meinem Ofen. Ich serviere euch heute 3 Gänge direkt aus dem heißen Backofen, die ihr ganz leicht nachkochen könnt.

~ Mein Ofenmenü ~

~ Wildes Wunder-Wurzelgemüse ~

~ Flammkuchen „Süßer Winterzauber“ ~

~  Mandelbratapfel mit Schokosauce ~

für 4 Personen

Wildes Wunder-Wurzelgemüse

1 Wurzelpetersilie / 1 Knollensellerie / 1 Pastinake / 2 Karotten / 2 rote Zwiebeln / 2 normale Zwiebeln / 1 große Rote Beete / Olivenöl /frischer Rosmarin / grobes Meersalz

Zubereitung: Schmeißt den Ofen schon mal an und heizt ihn mit 180 Grad schon mal vor. Jetzt könnt ihr in Ruhe das ganze Gemüse schnippeln. Je gröber desto besser. Denn schließlich sollt ihr das Wurzelgemüse später als mundgerechten aber nicht zu filigranen Snack genießen können. Bis auf die Rote Beete könnt ihr nun alles in eine Schüssel geben und mit einer ordentlichen Portion Olivenöl begießen. Auf einem Backblech mit Backpapier könnt ihr nun das Gemüse verteilen und auch die Rote Beete so an den Rand legen, dass sie nicht mit dem anderen Gemüse in Berührung kommt. Jetzt noch schnell eine Portion frischen Rosmarin je nach Bedarf und etwas grobes Meersalz darüber und dann geht’s ab in die Röhre! Bei 180 Grad könnt ihr das Wurzelgemüse nun ca. 30 Minuten brutzeln lassen. Das war’s auch schon. Mmh…wie das duftet!

essen

 

Flammkuchen „Süßer Winterzauber“

Teig: 500g Mehl / 250 ml Wasser / Prise Salz / 4 El Olivenöl / Belag: 2 rote Zwiebeln / 2 Feigen / 2 Becher Crème fraîche / 1 Bund Thymian / Honig / Ziegenfrischkäse & Ziegencamembert in Scheiben / Salz / Pfeffer

Zuerst müsst ihr das Mehl, Wasser, Salz und Olivenöl mit der Hand zu einem Teig kneten. Der Teig sollte nicht mehr an den Händen kleben. Je nach Bedarf kann Wasser oder Mehl nachgeschüttet werden. Anschließend solltet ihr den abgedeckten Teig eine halbe Stunde ruhen lassen. Danach teilt ihr den Teig in 4 gleiche Portionen ein und bestreut eine Arbeitsfläche großzügig mit Mehl. Auf dieser wird der Teig dann ausgerollt. Nun gebt ihr die Crème fraîche mit ein bisschen Salz und Pfeffer in eine Schale und vermengt das ganze. Die Crème fraîche dürft ihr nun auf den ausgerollten Teig verstreichen. Jetzt ist der Käse an der Reihe. Den dürft ihr jetzt auf dem Flammkuchen verteilen. Danach legt ihr die Feigenscheiben und dir roten Zwiebelringe auf die 4 Leckerbissen. Der Honig kommt hier zum Zug und kann je nach Geschmack über die andren Zutaten gegeben werden. Zu guter Letzt wird der Thymian grob gezupft und auf dem Flammkuchen verteilt. In den auf 200 Grad vorgeheizten Ofen (Ober- und Unterhitze) und für ca. 15-20 Minuten brutzeln lassen. Kleiner Tipp: Auf einem Holzbrett serviert sich der Winterflammkuchen besonders gut!

flammkuchen

 

Mandelbratapfel mit Schokosauce

4 Äpfel / eine Hand voll Rosinen / 50 g Mandelsplitter / 1 Ei / Rohrohrzucker / etwas Speisestärke / 5 TL Honig / 1 Päckchen Vanillezucker / 0,5 l Milch / 4 5 TL Kakao / Margarine / Zimt

Auch hier könnt ihr wieder ordentlich einheizen und den Backofen schon mal auf 200 Grad vorwärmen. Die 4 Äpfel waschen und anschließend die Deckel der Bratäpfel unterhalb des Stils abschneiden. Nun könnt ihr die Äpfel von innen leicht aushöhlen. Die Rosinen, Mandelsplitter, eine Prise Zimt sowie die 5 TL Honig nun in eine Schüssel geben und vermischen. Anschließend kann der Brei in die Äpfel gefüllt werden. Ein kleines Stückchen Margarine auf jedes Äpfelchen, Deckel drauf und ab in eine eingefettete Auflaufform und anschließend in den heißen Ofen. Während der Bratapfel vor sich hin brät, könnt ihr schon mal die Sauce vorbereiten: 5 TL Kakao, etwas Zimt, Eigelb und 1 TL Speisestärke mit 2 EL Milch vermischen. Den Rest vom halben Liter Milch könnt ihr jetzt mit Vanille- und Rohrohrzucker zum Kochen bringen. Dann die schwarze Kakaomasse beimischen. Äpfel aus dem Ofen, Schokosauce drüber und dann: Genießen!

apfel

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Veröffentlicht in: Mach's dir selbst

Über den Autor:

Die ausgebildete Modedesignerin Lisa „Litchi“ Völker hat es vom schönen Bodensee zunächst nach Stuttgart und anschließend nach Berlin verschlagen. Als Personal Shopperin, Stylistin sowie als Visual Merchandiserin hatte sie immer ein Auge für komplette Looks und liebt es Streetstyles aber auch ganz neue Trends auf der Straße zu entdecken. Ein absolutes Faible hat sie für ausgefallene Accessoires und Schuhe. Auf kreativen Märkten, Modemessen und Fashionevents blüht Litchi auf und hier kommt ihre zweite Leidenschaft, das Schreiben, ins Spiel. Über ihre Touren schreibt sie als Moderedakteurin ab sofort nicht nur auf ihrem Blog sondern auch für Dit is Fashion.

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