Von 13. März 2013 0 Kommentare

Bali-Special: Learn to surf

Bali ist ein Surf-Mekka! LEARN TO SURF!

Surfergirls

Unseren 1-wöchigen Surfkurs auf Bali haben wir im im Surfcamp Hotel Brown Sugar in Medewi Beach (der Strand mit der längsten Linkswelle Indonesiens) gemacht. Es gibt verschiedene Kurse – für Anfänger und Fortgeschrittene. Unserer war ein Anfängerkurs namens „Duckdive„. Wir hatten etwas Pech, da zu der Zeit Neumond war und die Wellen sehr hoch waren, selbst für die Profis war es im Whitewater (Das schaumige Wasser in Ufernähe) zu anstrengend – die gehen eh weiter raus. Wir aber übten im Whitewater. Vorab gesagt, kann man es durchaus schaffen, in den ersten Stunden auf dem Brett zu stehen (wenn auch nur für 1-2 Sekunden), allerdings ist es sehr anstrengend im Whitewater gegen die Strömung anzukommen. Man muss weit genug vom Strand sein, sich im ca. schultertiefen Wasser auf das Brett legen und auf die Welle warten. Wenn das Wasser zu flach ist, kann man sich logischerweise eher beim Fallen verletzten. Und man fällt immer!!! Das Vergnügen ist dann eher kurz. Schnell ist man wieder im sehr flachen Wasser und muss sich rauskämpfen. Aber es ist ein gutes Workout!

waiting for the wave

Surfcamp Medewi

Hotel Brown Sugar in Medewi Beach, Bali

Surfing by Maren Michaelis

Zuerst haben wir mit unserem balinesischen Surftrainer Trockenübungen gemacht. Im Camp wechseln sich die Trainer ab, meist jüngere Balinesen, die quasi mit dem Surfbrett auf die Welt gekommen sind. Das Schwierigste ist das Aufstehen auf dem Brett. Wenn man es drauf hat dann sieht es so einfach aus, aber es ist tatsächlich ein Kraftakt sich hochzudrücken und eine Balanceakt aufzustehen und sich zu halten.

Surfer

Kleidung und Vorsorge

Surfing preparation

Da auf Bali konstant die Sonne scheint, auch wenn es ab und zu bewölkt ist, ist größte Vorsicht geboten. Gerade beim Surfen ist man im Schnitt 2 Stunden der Sonne ausgeliefert. Wir trugen von daher ein Lycrashirt, eigens vom Surfcamp und im Surf-Parket inklusive, trugen normale Sonnencreme auf die Beine (Lichtschutzfaktor 30-50) und spezielle UV-Schutzcreme aufs Gesicht, und zwar dick, auch wenn es dann weiß aussieht. Wichtig ist es auch vorher zu essen, da surfen sehr anstrengend ist und sich zu dehnen. Nicht nur für eventuelle Verletzungen beim Surfen, z.B. Abschürfungen etc., sondern auch generell für die Reise, ist es ratsam Desinfektionsmittel und Wundheilsalbe mitzunehmen.

Vorbereitungen am Strand

Die ersten Schritte

Von den Schritten gesehen ist Surfen sehr einfach. Später kommt es darauf an, wie groß die Welle ist, wie lange man sie surfen kann usw.
Wir haben es zuerst mit einem langen Soft-Longboard versucht, mir wackelte das allerdings zu sehr und ich rutschte beim Hochdrücken ständig ab. Wir wechselten gegen Ende der Woche zu Shortboards, die sind etwas wendiger, schwerer und liegen einfach besser finde ich als Softboards. Diese werden vorher gewachst und man kann nicht abrutschen wie von den runden Kanten des Soft-Longboards.

Surfkurs Bali

links das Shortboard, rechts das rote Longboard

Man geht bis zum schultertiefen Wasser raus und dreht das Bett. Wenn man von weit her eine Welle ankommen sieht, legt man sich drauf und zwar so, dass die Fußspitzen ca. das Ende vom Brett berühren. Man wartet auf die Welle. 2-3 Meter bevor die Welle einen erfasst, beginnt man zu paddeln. Das ist sehr wichtig, damit man Auftrieb bekommt und man die Welle bekommt. Wenn die Welle ca. am Fußende angekommen ist, drückt man sich mit den Armen hoch – wie in den folgenden Bildern – mit Blick geradeaus.

Surfen Schritt 1

Surfen Schritt 2

Surfen Schritt 3

Surfen Schritt 4
Die Profis springen auf, die Anfänger stellen das linke bzw. rechte Bein (kommt auf Links- oder Rechtshänder an) genau in folgendem Winkel auf…
Jetzt wird sich nur noch aufgestellt und mit den Armen balanciert. Aber Achtung: nicht komplett gerade aufstehen, sondern in gebeugter Haltung bleiben. Wenn man es kann, sieht es auch sehr einfach aus, wie in dem folgendem Video von unserem Surflehrer. Probiert es aus, es macht Spaß, es ist ein super Workout und nein, es gab keine Haie bei uns! Die Happy, wie die Surfer sagen!

Dit wär doch och wat für dich:

Veröffentlicht in: Kiekste wa!

Über den Autor:

Die Modedesignerin, Stylistin und Fotografin schreibt hauptsächlich für dieses Modeblog. Sie ist bekannt für ihre fantasievollen Fotos – vor die Linse gekommen sind ihr dabei schon verschiedenste Musiker, Tänzer, Fetish-Performer und außergewöhnliche Individuen aus den Tiefen der Kunst-Welt. Auf Konventionen und Regeln legt die junge Berlinerin dabei keinen Wert und im Ergebnis ist ihr experimentelles Werk dabei alles andere, als langweilig oder gestellt. Erfahrungen als Designerin hat sie bereits bei Joop!, Burberry, Trendbüro Seasons Paris und bei Berliner Labels wie Don’t Shoot The Messengers, Savage Wear und im Bereich Marketing/ PR bei Fashion Patrons und Marketing Catalysts gesammelt. Ihr weites Netzwerk und ihren vielen Talente bekommt ihr nun geballt bei Dit is Fashion!

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