Von 18. Februar 2014 0 Kommentare

Das war die Berlinale 2014

Die Berlinale Zeit ist immer wieder eines meiner persönlichen Highlights im Hauptstadt-Kalender. Als eingefleischte Kinoliebhaberin freue ich mich schon Wochen im Voraus darauf, dass sich in Berlin für diese zehn Tage alles um das Thema Film dreht. Da stehe ich auch gerne mal in der Schlange, um einige der begehrten Tickets zu bekommen. Auch dieses Jahr war auf den roten Teppichen und in den Kinosälen der Hauptstadt wieder einiges geboten. Neben vielen guten Filmen, gab es aber auch zahlreiche modische Highlights zu sehen.

berlinale14

Den Auftakt machte der neue, grandiose Streifen von Wes Anderson „Grand Budapest Hotel“. Zur Premiere reiste ein großer Teil seines Star-Ensembles mit nach Berlin: Ralph Fiennes, Lea Seydoux und Tilda Swinton gaben sich die Ehre. Die Britin und Stil-Ikone Tilda Swinton überzeugte nicht nur schauspielerisch – mit maskulin geschnittenem Hosenanzug, weißer Rüschenbluse und extravaganten Federsandalen setzte sie mal wieder ein modisches Ausrufezeichen.

 

Mit George Clooney, Matt Damon und John Goodman versammelte sich noch mehr Hollywood-Prominenz in der Hauptstadt um die Premiere von „Monuments Men“ zu feiern, einem Film der zu großen Teilen in Berlin gedreht wurde. Hingucker des Abends war das deutsche Topmodel Toni Garrn im schwarzen Hosenanzug.

Berlinale 2014 George Clooney Matt Damon

Mein persönliches Highlight war die Premiere von Lars von Triers neuem Film „Nymphomaniac – Volume I“. Ein Film voller sexueller Eskapaden, der mit den Grenzen von Moralvorstellungen und menschlicher Psyche spielt und mit kraftvollen Bildern beeindruckt. Mit dabei auch Uma Thurman, die in langem schwarzem Kleid und gut gelaunt auf dem roten Teppich eine tolle Figur machte und im Film als betrogene Ehefrau brilliert.

 

Cast von "Nymphomaniac" bei der Premiere in Berlin

Cast von „Nymphomaniac“ bei der Premiere in Berlin

Der Goldene Bär für den besten Film ging in diesem Jahr nach China. Yinan Diao wurde für „Bai Ri Yan Huo“ (Schwarze Kohle, dünnes Eis) mit dem Preis ausgezeichnet. Grund zur Freude hatte auch das deutsche Geschwisterpaar Anna und Dietrich Brüggemann. Ihr Film „Kreuzweg“ bekam den Silbernen Bären für das beste Drehbuch.

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Über den Autor:

Sie lebt seit mehr als einer Dekade in Berlin und liebt die Hauptstadt für ihren Facettenreichtum. Die Welt der Mode, Kunst und Musik haben es ihr angetan. Ihr besonderes Interesse gilt spannenden Newcomern und unentdeckten Trends. Sie hat seit 2007 keine Fashion Week in Berlin verpasst und das soll für Dit is Fashion auch so bleiben.

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