Von 18. Juli 2014 0 Kommentare

Dit is ’ne FASHION WEEK Kolumne!

Ich habe mich in dieser Woche nicht nur auf der Fashion Week getummelt, sondern auch einen Selbstversuch gestartet. Ich wollte mal sehen, ob man es tatsächlich ohne Zuckerschock und Alkoholvergiftung schafft, sich nur vom gebotenen Essen auf der Fashion Week zu ernähren. Und kann euch sagen, dass klappt erstaunlich gut! Lediglich als bei der Aftershow Party von Lena Hoschek kurzfristig das BBQ abgesagt wurde, musste mit Eis dem Hungertod getrotzt werden. Neben dieser Erkenntnis war auch das neue „Zelt“, die Eissporthalle im Wedding, eine ausgesprochen positive Überraschung! Ja, die Anreise war ein wenig weiter, aber wer sich noch an die eine Fashion Week an der Siegessäule erinnert, weiß eine gute Bahnanbindung mehr zu schätzen als einen Stadtteil. Zudem gab es einen wunderschönen Außenbereich, der sehr liebevoll hergerichtet war, Eis, Getränke und ein wenig Entertainment war auch mit von der Partie, kein Grund zur Beschwerde!

Kolumne Fashion Week Polaroid

Meine erste Show war in diesem Jahr die der zauberhaften Lena Hoschek, die ihre Gäste sehr weise in U-Form gesetzt hatte. So konnte man selbst in der 4 Reihe noch bis zu den wunderschönen Schuhen alles erkennen und die Designerin sich danach gleich 2x für ihre afrikanisch anmutende, sehr gelungene Kollektion feiern lassen!

Bei der Fashion Week tobt regelmäßig ein erbitterter Kampf um die Goodie Bags, die kleinen Geschenketüten der Designer, die sie meist in den ersten beiden Reihen verteilen. Bleibt ein Platz in den ersten Reihen frei, wird von hinten nachgezogen, das heißt, es setzt sich jemanden aus den hinteren Reihen nach vorne, um für die Kameras die Lücke zu schließen und natürlich geht dann auch die Geschenketüte an denjenigen, weshalb dies ein sehr beliebter Schachzug bei Goodie Bag-Jägern ist. In diesem Jahr habe ich es zum ersten Mal erlebt, dass die Tüten vor einer Schau eingesammelt wurden und dann nur ausgesuchten an ausgesuchte Gäste wieder herausgerückt wurden, dies führte zu regelrechten Unruhen im Publikum und weit weniger Ansturm auf die zweite Reihe.

Ansonsten war eigentlich alles wie immer: Es gab wundervolle Partys, in diesem Jahr war mein absolutes Highlight die entspannte Sause von Amorelie über den Dächern Berlins, es gab Partys mit hohem Z-Promi aufkommen, bei denen sich die Frage aufdrängt, was man eigentlich am gleichen Ort wie MC Fitty macht und ob das wirklich sein muss. Und dann gibt es die Michalsky StyleNite mit echten Promis und echtem Champagner, aber leider ohne so richtig echte Partystimmung. Liegt vielleicht daran, dass es die letzte Nacht einer anstrengenden Woche war oder an der Musik.

In jedem Fall war es eine lustige Woche mit tollen Kollegen, neuen Kontakten, witzigen Momenten, traumhafter Mode und ja, mit unheimlich leckerem Essen.

In diesem Sinne: Eine wunderbares Wochenende für euch!

 

Dit wär doch och wat für dich:

Veröffentlicht in: Kiekste wa!

Über den Autor:

Die Moderedakteurin und Kolumnistin schreibt bereits seit einigen Jahren für verschiedenste Online- und Printpublikationen. Ob George Clooney in New York oder Marc Jacobs in Berlin, Interviews und kleine Anekdoten liegen ihr besonders am Herzen und aus dem Grund wird sie euch zukünftig in ihrer Kolumne mit einem Augenzwinkern vom Leben zwischen aufregenden Fashionevents und gemütlichen Samstagen im Café berichten.

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