Von 24. Oktober 2014 0 Kommentare

Dit is ’ne Fashion Kolumne: Halloween

Halloween hat für mich ungefähr die gleiche Bedeutung, wie Valentinstag oder Donnerstag nächste Woche. Nämlich zunächst einmal gar keine. Valentingstag ist mir einfach zu kitschig und ich verstehe die Idee, jemandem, den man mag, an irgendeinem Tag im Februar völlig random billige Blumen und Pralinen zu schenken, einfach nicht.

Bei Halloween ist die Lage in sofern anders, da es in Deutschland ja hauptsächlich als Spaß für Kinder begonnen hat. Das finde ich klasse, ich habe früher manchmal einfach so getan, als ob ich Geburtstag habe, nur um noch mal eins der lustigen Spiele zu spielen, warum sollte man ihnen also nicht den Spaß gönnen, von Haus zu Haus zu ziehen, sich zu verkleiden und jede Menge kleine Kariesbomben einzusammeln.

Halloween

Was ich nicht verstehen kann und will (!), sind diese Partys, die seit Jahren aus dem Boden schießen. Dort muss man sich als Leiche oder Kürbis oder Freddy Krüger verkleiden und dann trinken alle Blutbowle und beißen Gummivampire. Und wer initiiert so etwas? Antwort: Die ganz kreativen Menschen. Die, die schon 3 Wochen vorher wissen, was sie anziehen wollen, Lust haben sich ein Kostüm zu basteln oder ihre Wohnung zu dekorieren.

 

Ich kann nicht basteln. Und ich will auch nicht. Jahrelang wurde man zu solchen demütigenden Aufgaben gezwungen, weil „jeder basteln/ malen/ nähen“ kann. Ich nicht. Wirklich nicht. Und ich möchte nicht auf solche Partys eingeladen werden, auf denen schon auf der Einladung klar ist: Hier muss man kreativ werden. Auf die Schere, fertig los! Whoop Whoop! Dieses imaginäre Pompom-Gewedele hilft mir aber leider auch nicht weiter.

 

Jetzt gibt es drei Möglichkeiten: Verstecken! Sichere Bank – man ist definitiv raus aus der Nummer, braucht aber eine gute Ausrede. Möglichkeit zwei: Sich doch an der Schere versuchen, Aggressionsanfälle bekommen, alles in den Müll schmeissen und stinkesauer ohne Verkleidung ankommen – kommt nicht gut an, man verdirbt allen die Laune – am besten auf Variante eins zurückgreifen.

Variante drei: Kostüm kaufen. Geht immer und die Gummimaske für 80 EUR kann man bestimmt nochmal weiter verwenden… Naja oder auch nicht. Dann gilt eben: Dabei sein ist alles!

Ich habe das Glück dieses Jahr von diesen Themen verschont zu bleiben. Meine Koffer sind gepackt und ich begebe mich auf Weltreise. Allen, die diese Möglichkeit leider nicht haben, kann ich aber behilflich sein: Halloween findet zum Glück nur an einem Tag im Jahr statt!

 

Wenn ihr noch ein wenig Inspiration benötigt, dann werdet ihr vielleicht hier fündig:

Halloween Kostüme von Maskworld in Berlin

Halloween Make Up Inspiration

Halloween DIY: Gehirnwackelpudding

DIY: Halloween Schmuck

DIY: Skull Shirt zum Selber machen

 

Dit wär doch och wat für dich:

Veröffentlicht in: Kiekste wa!

Über den Autor:

Die Moderedakteurin und Kolumnistin schreibt bereits seit einigen Jahren für verschiedenste Online- und Printpublikationen. Ob George Clooney in New York oder Marc Jacobs in Berlin, Interviews und kleine Anekdoten liegen ihr besonders am Herzen und aus dem Grund wird sie euch zukünftig in ihrer Kolumne mit einem Augenzwinkern vom Leben zwischen aufregenden Fashionevents und gemütlichen Samstagen im Café berichten.

Veröffentliche einen Kommentar