Von 31. Dezember 2014 0 Kommentare

Dit is ne Fashionkolumne: Detox für’s Silvesteroutfit

detox

Ach ja, alle Jahre wieder steht uns nach dem besinnlichen Futtergelage an Weihnachten eine Party ins Haus, an der wir immer wieder atemberaubend schön aussehen wollen –  Man startet schliesslich nicht im Pyjama ins neue Jahr. Das Problem an diesen beiden Festen ist nur, dass sie so nah aufeinander folgen. Gerade noch schmauste man sich fröhlich durch den Weihnachtsbraten und im nächsten Moment soll man schon wieder in das tolle Lieblingskleid passen. Die Lösung: Die Tage zwischen den Tagen möglichst effizient nutzen. Meine guten Vorsätze für den Rest dieses Jahres lauten daher: Entgiften, entschlacken, entspannen – Ein Selbstversuch:

 

Tag 1: Detox

Hochmotiviert bin ich direkt am 27. mit einer großen Runde Detox gestartet. Morgens war ich völlig begeistert von mir selbst. Habe mir wie eine Wilde meinen grünen Smoothie geshaked und Mittags an meinem Salat geknabbert. Am Nachmittags hatte ich dann schlechte Laune. Nach all der Völlerei fühlte sich ein Tag ohne Kaffee und Kekse an wie 3 Wochen Liebesentzug. Abends misslang auch noch das leichte Karotttensüppchen, woraufhin der Tag mit einem weiteren Salat und drei Falten mehr auf der Stirn endete Am nächsten Tag war meine Detox-Motivation dahin. Eine kulinarische Vollbremsung ist definitiv nicht die Lösung. Was ich mitgenommen habe: Der Tag beginnt mit frischem Obst und warmem Ingwerwasser.

 

Tag 2: Yoga

Plan B klang eigentlich ganz einfach: Sport. Ich wollte endlich einer weit verbreiteten Sekte beitreten und mich als Yogibär versuchen. Hoch motiviert bin ich also in der Eiseskälte Sonntagmorgens um 11 zum Studio geradelt und durfte feststellen: Nix Klangschale, nix Ohmmm. Anstrengend ist das! Nach 2 Stunden war ich mir meiner körperlichen Grenzen ziemlich bewusst, weiß nun, dass Kopfstand nicht meine Stärke ist und Yogalehrer echt harte Hunde sind. Die Folge: Kleine Glückswellen und der Muskelkater des Jahrhunderts! Was ich mitgenommen habe: Das macht Spass und ist anstrengend, eine sehr schöne Kombination!

 

Tag 3: Sauna

Im Nachhinein war ich sehr froh, dass ich die Reihenfolge meines kleinen Experiments mehr versehentlich als wohl überlegt so festgelegt habe. Mein Muskelkater freute sich an Tag 3 jedenfalls wie wild auf die wohltuende Wärme und ein wenig ausruhen. Dazu fiel in der Nacht auch noch der erste Schnee in Berlin. Genau richtig also, um sich mit einer lieben Freundin, einem guten Buch und tollen Pflegemittelchen in der Sauna zu entspannen.  Was ich mitgenommen habe: 10 Jahre jünger aussehen in nur 3 Stunden, das wird ein Ritual für 2015!

 

Fazit: Selbst so eine kleine Dreitageskur bringt absolut etwas: Für das eigene Wohlbefinden nämlich. Man fühlt sich straffer, die Haut sieht toll aus und das Kleid sitzt ganz automatisch wieder wie angegossen. Einfach, weil man sich so gut darin fühlt. In diesem Sinne: Happy New Year!

 

 

Dit wär doch och wat für dich:

Veröffentlicht in: Mode

Über den Autor:

Die Moderedakteurin und Kolumnistin schreibt bereits seit einigen Jahren für verschiedenste Online- und Printpublikationen. Ob George Clooney in New York oder Marc Jacobs in Berlin, Interviews und kleine Anekdoten liegen ihr besonders am Herzen und aus dem Grund wird sie euch zukünftig in ihrer Kolumne mit einem Augenzwinkern vom Leben zwischen aufregenden Fashionevents und gemütlichen Samstagen im Café berichten.

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