Von 21. Dezember 2011 1 Kommentar

DON’T SHOOT THE MESSENGERS Boutique Geburtstag

DON’T SHOOT THE MESSENGERS

Don’t Shoot The Messengers ist ein Berliner Modelabel und lud am Freitag, den 16.12.11 zum einjährigen Boutique-Geburtstag ein. Damals kam ich frisch von der Uni und habe die Praktikumsausschreibung im Internet gefunden.
Daraufhin half ich dem Designerduo für einige Monate. Die beiden Designer sind Jen Gilpin aus Kanada und Kyle Callanan aus Neuseeland und nicht nur super nett, sondern auch wahnsinnig talentiert mit einem ausgeprägten Sinn für Ästhetik.
Kyle hat Modedesign studiert und ist besonders gut in Schnitttechnik. Jen hatte in Kanda bereits ihr eigenes Label und bringt viel Erfahrung mit, vor allem was die Schneiderei betrifft.
Experimentelle Handwerkskunst und die Liebe zu kostbaren, einzigartigen Objekten, gepaart mit der Geometrie in Beziehung zum Körper – das ist die Essenz des Labels.

DSTM © Maren Michaelis

Leder wird eingesetzt um die Linien und Konturen des Körpers zu definieren, während Seide ein Quäntchen fließende Leichtigkeit ins Spiel bringt. Der Materialmix macht’s! Dafür werden nur die hochwertigsten Materialien wie Leder, Seide, feiner Jersey und Schurwolle. Besonders schön war die Tasche aus Rochenhaut, die eine Freundin erstanden hat.
Die Schnitte sind avantgardistisch und geometrisch. Meistens kann man die tollen Jacken, Kleider, Kaftane variabel tragen kann. Auf herkömmliche Verschlüsse wird meist verzichtet. Auf eine farbenfrohe Farbpalette auch. DSTM-Kleidung gibt es vorrangig in Schwarz, Farbtupfer gibt es in Gold oder Haut. Dabei übertreffen sie sich immer wieder selbst mit den minimalistischen, intelligenten und zeitlosen, aber doch sehr modernen Designs.

Don't Shoot The Messengers © Maren Michaelis

Die neue Kollektion Frühjahr/ Sommer 2012 “CAST IRON”

Don’t Shoot The Messengers haben auch immer etwas mit Metallen zutun. Ihre Stücke wirken wie Rohlinge, besonders wertvolle. Back to the basics, ohne Schnickschnack.
So verwundert auch der Name der neuen Kollektion nicht “CAST IRON” (dt. “Gusseisen”).
Inspiriert wurde das Duo von den kurvenförmigen Linien des Gusseisens. Die Linien schlängeln sich in das Kleidungsstück und um den Körper. Gespielt wird mit Dichte und Transparenz des Raumes, der Eisenguss versiegelt das Innere mit Dekoration und Schönheit. Das macht nachdenklich, was darunter liegen könnte.

DSTM © Maxime Ballesteros

Schwarz dominiert und die Attitüde ist der Schlüssel zum Ganzen. Die Kollektion ist düster und feminin und elegant, sexy und roh auf einmal. Der Stil ist klar definiert und der Mix von Leder und Seide ist elementar in dieser Kollektion. Die starken strukturellen Linien sind der rote Faden in den Kollektion von DSTM.

DSTM Boutique Anniversary

DSTM Boutique Anniversary
Hier seht ihr nun ein paar Bilder von dem Don’t Shoot The Messengers – Boutique Geburtstag in der Rückerstraße 10, 10119 Berlin. Wie auch die Kleidung war der Boutique-Geburtstag, stilsicher, gemütlich und auf das Nötigste reduziert. So gab es leckeren Schokokuchen, Vodka und Glühwein. Aber seht selbst und schaut doch mal bei DSTM rein!

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Veröffentlicht in: Veranstaltungen

Über den Autor:

Die Modedesignerin, Stylistin und Fotografin schreibt hauptsächlich für dieses Modeblog. Sie ist bekannt für ihre fantasievollen Fotos – vor die Linse gekommen sind ihr dabei schon verschiedenste Musiker, Tänzer, Fetish-Performer und außergewöhnliche Individuen aus den Tiefen der Kunst-Welt. Auf Konventionen und Regeln legt die junge Berlinerin dabei keinen Wert und im Ergebnis ist ihr experimentelles Werk dabei alles andere, als langweilig oder gestellt. Erfahrungen als Designerin hat sie bereits bei Joop!, Burberry, Trendbüro Seasons Paris und bei Berliner Labels wie Don’t Shoot The Messengers, Savage Wear und im Bereich Marketing/ PR bei Fashion Patrons und Marketing Catalysts gesammelt. Ihr weites Netzwerk und ihren vielen Talente bekommt ihr nun geballt bei Dit is Fashion!

1 Kommentar auf "DON’T SHOOT THE MESSENGERS Boutique Geburtstag"

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  1. Miss K. sagt:

    Eigentlich ein cooler Name für ein Modelabel. Wie kam der zustande? Sind die Designer Shakespeare Fans?

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