Von 22. August 2012 4 Kommentare

Ein Tequila Sunrise in der Dry Bar

Welche Frau kennt das nicht: Das Outfit steht, die Schuhe passen und das Make Up bekommt man nach jahrelanger Übung sehr gut alleine hin. Doch da war ja noch was. Richtig: Die Haare. Mal ehrlich, wer kann schon von sich behaupten, sich selbst die Haare richtig gut stylen zu können? Nicht mehr lange und der „Bad Hair Day“ bekommt einen Platz im Duden.

Ich bin das Paradebeispiel für diesen Fall. Der einzige Grund, jemals in eine WG zu ziehen, wäre für mich wenn eine Friseurin unter den Mitbewohnern ist, die sich bereit erklärt, mir jeden Tag die Haare zu machen. Kein Wunder also, dass ich eines Morgens bei einem Radiobericht auf FluxFM über die Dry Bar Berlin hellhörig wurde und Grund genug das Ganze mal auszuprobieren.

Aber der Reihe nach.

Die Rückkehr der Föhnfrisur

Halt, das heißt ja jetzt nicht mehr Föhnfrisur sondern Amazing Blowout. Genauer gesagt: NO cuts. NO color. BUT amazing blowouts!
So lautet das Motto der Blow Dry Bar in Deutschland. Was in L.A., New York und London bereits völlig normal ist, kommt nun auch zu uns. Die erste Dry Bar hat in exklusiver Lage nahe dem Kurfürstendamm in Berlin aufgemacht. Weitere Dry Bars sollen in Hamburg und in Berlin Mitte folgen.

Zugegeben, bei 30 Grad ist es vielleicht nicht gerade die beste Idee, sich die Haare föhnen zu lassen. Aber wie heißt es nunmal: Wer schön sein will….
Dabei ist das der falsche Ansatz. Vielmehr geht es darum sich (und seinen Haaren) einmal was Gutes zu tun. Natürlich kann man seine Haare auch für ein tolles Date, eine Hochzeitsfeier oder einen wichtigen Termin stylen lassen, aber da in der Dry Bar ohne Termin gearbeitet wird, kann man auch einfach mal so vorbeikommen und es sich gut gehen lassen.

Metropolitan, Cuba Libre, Mojito, Cosmopolitan … So heißt das Menü und nicht umsonst sind die einzelnen Styles nach leckeren Cocktails benannt. Schließlich soll man sich in der Dry Bar wohl fühlen und eine gute Zeit haben. Ich entscheide mich für einen Tequila Sunrise, was soviel bedeutet wie Locken und Volumen. Das volle Programm also und genau das, was bei meinen dünnen Haaren eigentlich unmöglich ist.

Frisch gewaschen, nach einer tollen Kopfmassage und Pflege für’s Haar geht dann auch schon los. Meine Stylistin bewaffnet sich mit jeder Menge Rundbürsten und Föhn. Übrigens legen in der Dry Bar ausgebildete Friseur-Meisterinnen Hand an. Meine Frage, ob einfach nur föhnen nicht irgendwann langweilig ist, wird gleich entkräftet. Schließlich sei das erst der krönende Abschluss der eine Frisur perfekt mache.

Nach ca. 45 Minuten ist es dann soweit. Ich darf in den Spiegel gucken und bin erstmal begeistert. Klar, dass ich auf die Frage „Ist das ein Amazing Blowout?“ mit einem „Ja“ antworte und der ganze Salon Beifall klatscht (Gute Laune gibt es hier gratis dazu).


Das Schwitzen und die vielen schweren Bürsten im Haar haben sich gelohnt. Gut gelaunt, Schultern zurück, Kopf hoch verlasse ich die Dry Bar und versuche meinen Tequila Sunrise noch vor dem Regen nach Hause zu retten.
Das Styling soll bis zu zwei Tage halten, wenn man die Haare über Nacht locker hochsteckt. Naja, ganz so locker schläft es sich mit pieksenden Haarnadeln auf dem Kopf nicht. Ehrlich gesagt kenne ich meine Haare auch zu gut um zu glauben, dass irgendeine Frisur länger als ein paar Stunden meinen Kopf ziert, daher war ich nicht wirklich verwundert, dass heute morgen von Volumen nicht mehr viel zu sehen war und auch die vermeintlichen Locken nur noch in traurigen Strähnen herunter hingen.

Anyway, Cut & Go und selber föhnen war gestern. Sich zwischendurch mit einer tollen Mähnen zu belohnen, muss einfach mal drin sein. Auch wenn man sich vielleicht nicht jeden Tag für 35 Euro die Haare frisieren lassen kann, lohnt sich ein Besuch in der Dry Bar auf alle Fälle.
Wer es ausprobieren möchte:

Dry Bar
Walter-Benjamin-Platz 3
10629 Berlin
Tel.: 030/45086726
Email: info@drybar.de

Öffnungszeiten:
Dienstag – Freitag von 10.00 Uhr – 19.00 Uhr
Samstags von 10.00 Uhr – 17.00 Uhr
Und nach Vereinbarung.

Dit wär doch och wat für dich:

Veröffentlicht in: Kiekste wa!

Über den Autor:

Die Marketing Managerin ist Bloggerin aus Leidenschaft. Sie lebt seit 2006 in Berlin und ist der deutschen Fashion-Hauptstadt seitdem verfallen, was sich am ständig wachsenden Kleiderschrank und dem meterlagen Schuhregal zeigt. Auf Dit is Fashion schreibt sie über neue Kollektionen, aktuelle Trends und berichtet über die Modebranche.

4 Kommentare auf "Ein Tequila Sunrise in der Dry Bar"

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  1. FluxFM sagt:

    Ha! Da hat sich unser Bericht ja gelohnt.
    Grüße aus dem Radio, dein FluxFM.

  2. mimi sagt:

    Zum Ausgehen ist eine Fönfrisur sicher super. Denn auch mit Lockenstab, womit man den Look auch machen kann, kommt man hinten schlecht an die Haare. Cooler Laden!

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