Von 5. Dezember 2014 0 Kommentare

Dit is ’ne Fashion Kolumne: Die Problematik der Adventszeit

Oha, die Sache mit der Adventszeit.. Ja, ich finde es auch ganz zauberhaft, wie schön die Stadt geschmückt ist. Aha, jep, toll, dieser Glühweinduft und erst die Plätzchen, mhhh. Und die Stimmung, so schön weihnachtlich – Also wirklich Freunde, wer will hier eigentlich wem etwas vor machen? Ich für meinen Teil sehe zur Adventszeit vor allem eines: jede Menge Ärger auf mich zukommen.

Da flötet die Kollegin: „Der Timo-Tobi-Sebi-Karl hat mir so einen süßen Adventskalender gebastelt…“ (erwartungsvolle Stille) Nein, sorry, ich habe keinen Adventskalender gebastelt, ich habe auch keinen bekommen oder jemandem auch nur einen versprochen! Mich stresst so etwas, Kleinkram besorgen, eintüten, schön verpacken… kann ich nicht, will ich nicht, mag ich nicht!

Und damit lenken wir geschickt über zur nächsten Problemzone: Chronischer Geldmangel! Da wollen Weihnachtsgeschenke gekauft werden, Karten verschickt werden, man geht ständig schick essen und wenn man bei Freunden eingeladen ist, muss ja auch ein kleines Mitbringsel her. Und weil das auf Dauer ins Geld geht, verlegt man sich darauf Geschenke zu basteln, ich kann nicht basteln, ich kann noch nicht einmal ausschneiden. Backen liegt mir auch nicht, was bleibt da? Schokolade machen! Und was macht man dabei: Probieren. Und das führt dann directement zur nächsten Baustelle: Die kaputte Waage. Jedes Jahr im Advent geht meine Waage kaputt und zeigt Zahlen an, die unmöglich stimmen können…

Adventszeit

Kolumne: die Sache mit der Adventszeit

 

Was dann postwendend zur nächsten Baustelle wird, schließlich findet wöchentlich irgendeine Party statt, ein festliches „Advents-Get-Together“, ein stilvolles Dinner oder ein uriges Glühwein trinken. Finde ich ja auch voll fetze, überall wo Essen auf Alkohol trifft bin ich ja vorn dabei, aber immer dieses schick machen… In der Regel haben sich die Gastgeber nämlich richtig viel Mühe gegeben, festlich gedeckt, Kerzen leuchten, da kann man nicht in Poncho und UGG Boots auftauchen (nicht das ich welche besitze, aber sie sehen immer sehr bequem aus …). Stattdessen kauft man sich ein neues Kleidchen und neue Schuhe, von den alten passt nämlich keiner zum neuen Kleid und wenn man schon dabei ist, so eine tolle Kette vervollständigt das Outfit ja erst. Und weil das ganze ein Kreislauf ist, sind wir damit prompt wieder bei dem Thema mit den leeren Taschen gelandet. Das einzig gute daran: Es geht ganz sicher vorbei!

In diesem Sinne: Eine wunderbare Adventszeit 🙂

Dit wär doch och wat für dich:

Veröffentlicht in: Kiekste wa!

Über den Autor:

Die Moderedakteurin und Kolumnistin schreibt bereits seit einigen Jahren für verschiedenste Online- und Printpublikationen. Ob George Clooney in New York oder Marc Jacobs in Berlin, Interviews und kleine Anekdoten liegen ihr besonders am Herzen und aus dem Grund wird sie euch zukünftig in ihrer Kolumne mit einem Augenzwinkern vom Leben zwischen aufregenden Fashionevents und gemütlichen Samstagen im Café berichten.

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