Von 11. März 2015 0 Kommentare

German Fashion Design Council

Wieder einmal ist der Modezirkus quer durch die Europa gezogen und hat uns mit der ein oder anderen gelungenen Kollektion – wie etwa dem grandiosen London-Comeback von Gareth Pugh – überrascht. Neben zahlreichen Highlights gab es natürlich auch einige Enttäuschungen – so hatten wir uns in Berlin doch ein bisschen mehr erhofft, aber Überraschungen wie etwa die Show von Jungdesigner Bobby Kolade lassen uns hoffnungsvoll der Zukunft der deutschen Modebranche entgegen sehen.

Mode – Made in Germany

Nicht nur das erfolgreiche Debüt junger Modemacher wie Kolade, auch die Gründung des German Fashion Design Council unter der Leitung von Vogue-Chefredaktuerin Christiane Arp stimmen uns positiv:

Der deutschen Modebranche mangelt es nicht an gutem Design, sondern an einer starken Lobby. Das kreative Potenzial in Deutschland und dessen Relevanz als Wirtschafts- und Kulturgut wird nach wie vor unterschätzt.

Der German Fashion Design Council, dem zahlreiche Modeexperten und Branchenkenner angehören will sich zukünftig – ähnlich wie der Britisch Fashion Council – stärker für die Förderung deutscher Designtalente und deutscher Modeunternehmen einsetzen. Zum Auftakt fand erstmalig der Berliner Mode Salon statt. An drei Tagen zeigten 18 renommierte Modedesigner in einer Gruppenausstellung im Kronprinzenpalais ihre Kreationen. Eine gelungene Veranstaltung bei der man sich einen guten Überblick über die Talente und Fertigkeiten der Modemacher verschaffen konnte. Wir jedenfalls waren angetan von der Veranstaltung und hoffen, dass der Modesalon auch im Sommer wieder zahlreiche gelungene Kollektionen in einem Gebäude vereint.

German Fashion Design Council

Der German Fashion Design Council im Berliner Salon

1. Reihe von links nach rechts:

Johnny Talbot (Talbot Runhof), Leyla Piedayesh (Lala Berlin), Tutia Schaad & Johanna Perret (Perret Schaad), Malaika Raiss (MALAIKARAISS), Andrea Karg (Allude), Annelie Augustin (Augustin Teboul), Hien Le, Marina Hoermanseder, Isabell de Hillerin

2. Reihe von links nach rechts:

Valentin von Arnim (Iris von Arnim), Adrian Runhof (Talbot Runhof), Kathleen König (Haltbar), Christiane Arp (Vogue), Odely Teboul (Augustin Teboul), Claudia von Schacky (Schacky), Dawid Tomaszewski

3. Reihe von links nach rechts:

Michael Sontag, Marcus Kurz (Nowadays), Jörg Ehrlich & Otto Drögsler (Odeeh), Tim Labenda, René Storck (René)

Dit wär doch och wat für dich:

Veröffentlicht in: Veranstaltungen

Über den Autor:

Sie lebt seit mehr als einer Dekade in Berlin und liebt die Hauptstadt für ihren Facettenreichtum. Die Welt der Mode, Kunst und Musik haben es ihr angetan. Ihr besonderes Interesse gilt spannenden Newcomern und unentdeckten Trends. Sie hat seit 2007 keine Fashion Week in Berlin verpasst und das soll für Dit is Fashion auch so bleiben.

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