Von 13. Februar 2015 0 Kommentare

Germany’s Next Topmodel: Von Männern, Muttis & jeder Menge Langeweile

 

image2Endlich laufen sie wieder – die 10. Staffel Germany’s Next Topmodel hat begonnen und die Auftaktsendung zum Jubiläum war… gähnend langweilig. In der Vorschau großartig als Reise mit dem Jet in die glitzernde Model-Welt angekündigt, ging es für Thomas Halo und Heidi Klum zunächst einmal mit einem Reisebus nach Bergisch Gladbach. Naja, aller Anfang ist schwer.

In geheimer Mission mit einem Tourbus, in dem auch eine Rockband inklusive Groupies Platz gefunden hätte, machte sich La Klum also persönlich daran, die Meeedchen abzuholen, die ihr vorab besonders gut gefallen haben. Diese wurden dann, hoppla! im Einkaufszentrum oder in der elterlichen Bäckerei überrascht. Gähn! Aber es besteht Hoffnung! Nach der Werbung soll es endlich mit den Massen-Castings weitergehen. Überraschung vorprogrammiert!

Naja, dank der Bildzeitung wussten wir ja schon, dass ein Transgendermodel weiterkommt, dazu schlichen auch wieder zwei übermotivierte Jungs in zu engen Strumpfhosen und schlecht sitzenden Perücken über den Laufsteg. Ein Glück ist da Verlass auf Wolle Joop. Buzzer gedrückt und dem armen Jungen nochmal gesagt, dass der Begriff Model auch Leute wie ihn mit einschliesst, nur nicht in dieser Fernsehshow. Ahhh so! Na dann!

 

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Ach ja richtig, ich vergaß, hier geht es nicht darum, schöne Mädchen zu finden, sondern die vorzuführen, die sich besonders wenig in die gewünschte Form pressen lassen. „Sorry, aber mit den Tattoos wird das nichts“, „Das Outfit ist jetzt natürlich wirklich ungünstig“ und „Das ist jetzt aber die Mutti von einer“, waren dabei noch harmloses Liebesgeduddel. Warum man nicht eine Vorauswahl trifft und den Mädchen genau sagt, was sie im Idealfall auf dem Laufsteg tragen sollen? Wäre doch nicht witzig! Wie sollte man die stark geschminkte Ex-Miss denn sonst unter großem Getöse noch einmal zurück schicken, damit sie ohne Make-Up wie Phönix aus der Asche steigen kann? Und warum die Mädchen davon abbringen, auf Schuhen zu laufen, auf denen sie nicht gehen können – für kleinere Unfälle hat man doch extra vor dem Jury Pult noch eine Drehscheibe eingebaut!

Bisher scheinen die ersten Folgen eher lahm anzulaufen, aber ich bin mir sicher, spätestens, wenn mit lautem „Oh mein Gott, Wahnsinn! Es gibt hier ein Bett! Und einen Schrank! Und ein Badezimmer!“ in die Topmodel Villa eingezogen wird, wird es noch richtig lustig. Bis dahin gehe ich schonmal meine Schokoladen-Vorräte aufstocken #einermussjaessen!

In diesem Sinne: Ein tolles Wochenende euch!

 

Alle Bilder: Instagram/Germanysnexttopmodel

Dit wär doch och wat für dich:

Veröffentlicht in: Kiekste wa!

Über den Autor:

Die Moderedakteurin und Kolumnistin schreibt bereits seit einigen Jahren für verschiedenste Online- und Printpublikationen. Ob George Clooney in New York oder Marc Jacobs in Berlin, Interviews und kleine Anekdoten liegen ihr besonders am Herzen und aus dem Grund wird sie euch zukünftig in ihrer Kolumne mit einem Augenzwinkern vom Leben zwischen aufregenden Fashionevents und gemütlichen Samstagen im Café berichten.

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