Von 1. März 2013 5 Kommentare

Interview: Jessica Labbadia von Fashionzone

Sie hat ihr Geld am liebsten dort, wo sie es sehen kann: Im Kleiderschrank hängend natürlich! Und damit wir bei ihren neusten Errungenschaften immer live und in Farbe dabei sein können, lässt Jessica Labbadia uns auf dem Modeblog des Radiosenders bigFM an ihrem bunten Leben teilhaben. Das ganze nennt sich dann  Fashionzone …

Herzlichen Glückwunsch zum Launch von Fashionzone, wie geht’s dir mit deinem neuen Job?

Danke! Ich mag den Modezirkus und schreibe gerne, deshalb freue ich mich natürlich sehr, meine Leidenschaft zum Beruf machen zu können. Ein Blog ist eigentlich wie eine Tüte Gemischtes: Bunte Themen und irgendwie bleibt’s immer ein bisschen spannend, in welche Richtung es als Nächstes geht!

bigFM + Modeblog, wie können wir uns in Zukunft Posts von dir vorstellen?

Einen Blog in der Art gab es dort bisher auch noch nicht. Aber mit bigFM steht natürlich ein sehr innovativer Radiosender hinter dem Projekt! Für mich heißt das: Ich kann meine Kreativität ausleben wie auf einer Spielwiese. Bisher bekomme ich sehr großes Vertrauen entgegengebracht – hoffen wir mal, dass ich die Erwartungen nicht  enttäusche.

Wodurch zeichnet sich Fashionzone aus, was ist das Besondere?

Ich würde sagen, der Mix macht’s: Mode, Lifestyle, Stars – und dabei habe ich als Journalistin natürlich immer den Anspruch, Artikeln auch mal einen neuen Dreh zu geben, obwohl vielleicht 168 andere Blogger zur gleichen Zeit Texte zum selben Thema tippen. Besonders gespannt bin ich ehrlich gesagt, wie die geplante Interaktions-Rubrik „Your Fashionbeat“ ankommt, in der die User ihre Looks zu bestimmten Musikvideos hochladen können! Überhaupt geht es vor allem darum, hier was „zusammen“ mit den Usern entstehen zu lassen. Ich will sie vor dem Computer abholen und mit ihnen in einen kreativen und konstruktiven Dialog treten.

Können dich bigFM-Hörer auch im Radio hören, arbeitest du z.B. direkt mit Susanka und Oliver Pocher zusammen?

Von Montag bis Freitag ist Fashionzone zweimal am Tag fest in den bigFM- Sendeplan eingebaut. Das heißt, ich bin jeden Tag ca. eine Minute lang live on air und erkläre die aktuellen Trends aus unserer Blogosphäre – immer um 11:40 Uhr und 16:40 Uhr. Wer nicht im Sendegebiet wohnt: Man kann sich das Ganze auch per Livestream auf bigFM.de anhören. Natürlich spreche ich dann auch mit den Moderatorinnen und Moderatoren, in deren Sendungen ich zu hören sein werde. Mit Susanka und Oli Pocher habe ich dann zu tun, wenn wir gemeinsam auf die Fashionweek fahren oder sie nach meiner Modemeinung fragen.

Was erfährt der Leser auf Fashionzone?

News aus dem Modekosmos und mit ein paar Klicks ein bisschen Ablenkung vom Büroalltag. Die User können sich durch Outfitposts oder Trends inspirieren lassen oder noch besser: Man wird selbst aktiv. Ich freue mich nicht nur über Kommentare und Anregungen, sondern auch über Jeden, der Spaß an Mode hat und mitmacht!

Du wohnst in Hamburg, der Sitz von bigFM ist im Südwesten, wie kann man sich die Zusammenarbeit vorstellen?

bigFM ist in vier Bundesländern empfangbar: Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und dem Saarland. Überall dort unterhalten sie eigene Sendestudios und Redaktionen und diese werde ich auch regelmäßig besuchen, um Inhalte face to face abzustimmen. Aber genau wie sich die einzelnen Redaktionen untereinander täglich abstimmen, werden wir das, wie heute im Internetzeitalter üblich, mit Skype, Bildtelefonen, Facebook & Co. realisieren. Ist ja kein wirkliches Problem mehr. Auch wenn ich in Hamburg wohne, bin ich trotzdem voll vernetzt, in die Redaktion integriert und wir kommunizieren täglich.

Wie sieht ein typischer Jessi-Tag aus, wenn du für bigFM arbeitest?

Also erstmal schlaf ich bis in die Puppen, frühstücke im Bett und dann geh ich shoppen… Nee, Spaß! Ich war immer eine Nachteule, deshalb muss ich mich jetzt ein bisschen disziplinieren, nicht die ganze Nacht durchzuschreiben und dann den Tag zu verschlafen.

Du hast Modejournalismus/Medienkommunikation an der AMD studiert, was für einen Stellenwert hat Mode in deinem Leben?

Mode ist für mich einfach eine spannende Art, sich ohne Worte auszudrücken. Ich mag den Hype um das komplette Business und bin der Meinung, solange man das Ganze nicht allzu ernst nimmt, kann man mit Mode sehr viel Spaß haben!

Was ist dir bei deinem eigenen Look wichtig, worauf achtest du?

Mir sind Farben wichtig! Ich könnte mir nie abends die Kleidung für den nächsten Tag raus legen, weil ich da immer spontan nach meiner Stimmung gehen muss. Deswegen ist Koffer packen auch die Hölle für mich – wie soll ich meine Gemütslage bitteschön zehn Tage im Voraus erahnen?!

Wie würdest du deinen Style beschreiben?

Rockig-Schick und manchmal verspielt. Ich mag Stilbrüche: Deswegen kombiniere ich Nieten und Leder gerne zu femininen Kleidchen. Accessoires sind für mich das Caramel-Topping jedes Outfits! Ich habe vor allem eine ausgeprägte Vorliebe für Kopfschmuck aller Art: Hüte, Headbands – ach, am Liebsten hätte ich ein ganzes Zimmer voll mit Accessoires!

Glaubst du, dass du für deine Leser ein Mode-Vorbild bist?

Ich freue mich, wenn ich Jemanden mit meinen Styles inspirieren kann! Letztendlich sollte aber jeder das tragen, worin er sich wohlfühlt. Wenn ein User jedoch einen Rat braucht, dann helfe ich natürlich gern.

Und zum Schluss: dein Fashion-Trend 2013?

Wir können uns auf eine Menge Metallic freuen, wie man beispielsweise bei „Burberry Prorsum“ sehen konnte oder auf grafische schwarz-weiß Prints. Der Renner, ob an Ärmeln oder Röcken, werden außerdem Riesen-Rüschen. Vor allem aber bin ich gespannt auf die vielen orientalischen Einflüsse!

Danke für’s Interview <3

 

Dit wär doch och wat für dich:

Veröffentlicht in: Kiekste wa!

Über den Autor:

Lisa hat Modejournalismus/Medienkommunikation an der AMD Hamburg studiert und hat als Boulevard-Journalistin in Hamburg ihr Hobby zum Beruf gemacht: In der Glitzer-Welt der Promis kennt sich die Online-Redakteurin bestens aus und sie liebt es, über die neusten Klatsch&Tratsch-Themen zu berichten. Ausflüge zur In Touch, Life&Style, OK! Magazin oder der Sendung Prominent! kann sie auf ihrem Medien-Reisekonto verbuchen. Außerdem arbeitet sie für Online-Formate wie Infamous Magazine, Luxodo oder ist Kollumnistin bei Pregolifestyle. Bei Dit is Fashion geht ihr Trip durch die Welt der digitalen Medien weiter und als Wahl-Hanseatin wird sie über den neusten Schnack der City berichten.

5 Kommentare auf "Interview: Jessica Labbadia von Fashionzone"

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  1. Simone sagt:

    Wie alle – außer anscheinend Jessika Labbadia – wissen, steckt hinter jedem Pelz eine grauenvolle Tierquälerei, ob durch Jagen oder Züchten der Tiere, sie werden gequält, sie werden lebenslang in ganz engen Käfigen gehalten, damit der Pelz ohne Narben bleibt! Kaninchen werden bei lebendigem Leib gehäutet und verenden qualvoll mehrere Stunden lang. Niemand sollte mehr Pelz tragen ausser die wundervollen Geschöpfe welchen er gehört – die Tiere !!!

  2. Heike Schweer sagt:

    Man sollte sich in Zeichen der Aufklärungen Tag täglich nicht so Ignorant sein das man nicht weiß wie Tiere für so einen Pelz sterben müssen.Es ist sehr traurig zu sehen das so ein junger Mensch noch nicht mal darüber nachdenkt das es falsch ist sich mit einen Pelz zu bedecken ,würde sie die Schreie der hilflosen Tiere hören können würde sie nie wieder ruhig schlafen.

  3. Vilma sagt:

    Mode ist toll und aufregend!!
    Was mich aber maßlos aufregt ist, wenn für die Mode Lebewesen gequält werden – also weg mit den echten Pelzen, wenn Pelz dann künstlich und Kleider aus menschenfreundlicher Produktion.

  4. Klaus R. sagt:

    Jessica Labbadia von Fashionzone:
    Eitel, selbstgefällig, lebt nur für sich. Solche Menschen bedeuten Stillstand oder gar Rückschritt in der Menschheitsentwicklung.

  5. Liebe Leser. Bei der Veröffentlichung unseres Artikels sind wir davon ausgegangen, dass es sich bei dem Mantel von Jessica um Fake Fur handelt. Wir haben das Bild natürlich sofort entfernt, weil wir uns von Echtpelzen distanzieren. Dennoch schätzen wir die Arbeit und die Person von Jessica und möchten Dit Is Fashion von persönlichen Anschuldigungen fernhalten. Wir hoffen, ihr könnt das verstehen.

Antworte auf Klaus R.