Von 8. April 2013 0 Kommentare

Label to watch: Barre Noire

BARRE|NOIRE – kennt ihr nicht? Definitiv ein „Label to watch“,  wie man so schön sagt.

Gegründet wurde das Berliner Label 2009 vom studierten Modedesigner Timm Süßbrich. Seitdem ging es steil bergauf. Im Sommer 2012 war Barre Noire erstmals auf der Fashion Week in Berlin zu sehen. Die Kollektion überzeugt durch klare Linien sowie farbintensive Prints. Irgendwie elegant und doch so cool.

Barre Noire Frontpick Lookbook

Seitdem handelt die Blogosphäre ihn als DEN Newcomer aus Berlin und auch die deutsche Gala scheint dieser Meinung zu sein, denn diese kürte BARRE|NOIRE  im März 2012 als „The Label to Watch“.  Stars wie Aura Dione, Marina & The Diamonds und The Ting Tings scheinen ebenfalls ganz angetan zu sein und outeten sich als Fans.

Die erste Kollektion die ich live bewundern konnte war die SS 2013. Zu allererst fielen mir die farbintensiven Blumenprints ins Auge, welche flächendeckend und in Neon-Farben erstrahlten. Bei näherer Betrachtung allerdings auch die eleganten und weiblichen Schnitte. Nachdem ich mein absolutes Lieblingskleid entdeckte – ein Traum in weiß und grau, all-over mit kleinen Sternen und einem fantastisch verzauberten Ärmel war es um mich geschehen.

Barre Noire Kleid Summer 2013

Absolutes Lieblingskleid aus der BarreNoire Kollektion SS 2013

Klickt man sich einmal durch die Kollektionen wird einem die Entwicklung des Labels ersichtlich. Während die erste SS 2011 noch irgendwie zurückhaltend erscheint, steigerte sich der Mut zu Farben und Mustern von Kollektion zu Kollektion. Mittlerweile scheint Timm Süßbrich sein BARRE|NOIRE gefunden zu haben, denn auch die letzte Kollektion „Soda – Coffee – Whiskey“ überzeugte durch gerade Schnitte und farbenfrohe Prints – zudem wurde sie disko-mäßig inszentiert im Studio der Fashion Week Berlin. 11 Looks präsentierte der Jungdesigner und unter den circa 300 Besuchern waren unter anderem auch Johanna Klumm (tolle Frau) oder Jay Khan (Naja).

Kleines Highlight dieser Kollektion war die Zusammenarbeit mit der Uhrenmarke Baby-G. In Kooperation entstanden limitierte Uhren, welche nur im Pop-up-Store von G-Sessions sowie in Bonnie Strange`s „The Shit Shop“ zu kaufen sind.

 

Timm Süßbrich war so lieb uns ein paar Fragen zu beantworten !! Viel Spaß beim Lesen 🙂

BarreNoire Designer Timm Süßbrich

MINI-INTERVIEW

1)     Was bedeutet Barre Noire und wie kam es zu dem Namen?

Barre Noire steht für ein Bergmassiv in den Französischen Alpen, welches 5 Gipfel hat. All diese Gipfel sind weiß, bis auf den Mittleren. Dieser bleibt immer schwarz und überragt die vier anderen Gipfel. Wenn man das auf die Modewelt bezieht, ist das ein schönes Bild für Barre Noire – den höchsten Gipfel.

 

2)     Wo holst du dir deine Inspiration

Aus guter Musik

 

3)     Was hälst du davon, dass du bzw. Barre Noire in der Blogosphäre als das nächste heiße Ding aus Berlin gehandelt wirst?

Ich fühle mich geehrt, muss aber auch zugeben dass es mal Zeit wurde, dass die Blogger mal mehr Farbe bekennen und nicht nur auf schwarz/weiß abfahren.

 

4) Was trägst du gerade und Warum?

Nen türkis/weißen Strickpullover von Kalinka.Vintage – war ein Geburtstagsgeschenk!

 

5) Bitte vervollständige den Satz: Mode ist für mich…

…eine Ausdrucksweise und vor allem Spaß.

 

6) Welche Teile sollte jede Frau in ihrem Kleiderschrank haben?

Eine sehr gut geschnittene blaue Jeans und ein tolles weißes T-shirt bzw. weiße Bluse – getragen muss das Ganze allerdings unbedingt mit High-Heels. Damit kann man nie was falsch machen als Frau.

 

7) Wie können wir uns die Zukunft von Barre Noire vorstellen?

Wenn man sich und sein Label weiterentwickeln will, muss man raus aus Berlin und Deutschland. Also bleibt da nur der Weg ins Ausland, wie in meinem Fall zum Beispiel die USA. Diese Pläne verfolge ich mittlerweile schon seit zwei Kollektionen, denn von dort kommt auch die größte Nachfrage.

Danke Timm und wir wünschen dir weiterhin so viel Erfolg !!

 

Fazit – ich find BARRE|NOIRE ziemlich cool, absolut tragbar und freue mich auf mehr 🙂

Bildet euch am besten selbst eine Meinung – anbei die Looks der aktuellen Kollektion „Soda – Coffee – Whiskey“.

Lookbook Rock Barre Noire

Barre Noire Lookbook Style Rock

Look Dress Barre Noire

Lookbook Barre Noire Anzug 2013

Dit wär doch och wat für dich:

Veröffentlicht in: Mode

Über den Autor:

Sie ist Gastbloggerin und studiert Mode-und Designmanagement. In Berlin lebt Anna seit 2009 und erkundet die Stadt seitdem jeden Tag aufs Neue. Wegen ihrem Studium und der Begeisterung dafür, befasst sie sich tagtäglich mit Mode und den neusten Trends. Für einen Blick hinter die Kulissen der Modewelt tut sie so einiges – vom Praktikum bei Hugo Boss bis hin zum regelmäßigen Models anziehen zur Berlin Fashion Week. Ansonsten spaßig, neugierig und gerne am denken.

Veröffentliche einen Kommentar