Von 10. September 2013 0 Kommentare

Labelwatch: Achtland

Berlins Modelandschaft überrascht immer wieder – die Hauptstadt bietet viel Raum für kreative Entfaltung und hat in den vergangenen Jahren schon das ein oder andere spannende Label hervorgebracht. Ob Lala Berlin, Kaviar Gauche, Vladimir Karaleev oder Hien Le. Die Liste erfolgreicher Designer aus Berlin wächst stetig und auch das Label „Achtland“ ist längst mehr als ein Geheimtipp.

Achtland wurde 2011 von dem Duo Oliver Lühr und Thomas Bentz gegründet und residiert seitdem in der Hauptstadt. Die beiden lernten sich in London kennen. Der eine studierte Mode am Central Saint Martins College und war unter anderem für Chloé und Balenciaga tätig, der andere ist Politik- und Wirtschaftswissenschaftler und hat bei einem Think Tank gearbeitet. Achtland zeigt par excellence was passieren kann, wenn ein Designer und ein Betriebswirt gemeinsame Sache machen und innovative Design-Visionen mit kommerziellem Verständnis kombinieren und ein Luxuslabels mit unverkennbarer Handschrift entsteht.

Auch der Name des Labels hat hohen Wiedererkennungswert. Achtland ist eine Figur aus der irisch-keltischen Mythologie. Die Königin Achtland war so enttäuscht von der irdischen Männerwelt, dass sie sich mit einem Gott vermählte und dadurch unsterblich wurde. Das Selbstbewusstsein, die Unabhängigkeit und die Charakterstärke, die die Königin verkörpert stehen damit genau für den Frauentyp, den das Duo bei seiner Arbeit vor Augen hat.

Der Modestil von Achtland lebt vom Spiel mit Gegensätzen, ungewöhnlichen Stoffkombinationen und Schnitten. Besonderen Wert legt Achtland dabei auf hochwertige Materialien. Das Ergebnis hüllt Frau in einen Mix aus zeitloser Eleganz und Modernität. Auch Christiane Arp, die Chefredakteurin der deutschen VOGUE hat das Talent der beiden erkannt und fördert die Jungdesigner.

Die aktuelle HW-Kollektion von Achtland folgt dem Motto „L.A. – Verbier“ und verbindet modische Einflüsse aus dem sonnigen Kalifornien mit dem Schweizer Skiort. Besonders gelungen finde ich den Material-Mix von Leder und Neopren mit Seide und Spitze und die Anlehnung an die Ski-Outfits der 70er. Farblich dominieren Grau, Weiß und Dunkelblau, während Lachs und Türkis Akzente setzen. Meine Highlights sind der dunkelgraue Mantel und der weiße Pullover mit dem graphischen Muster.

 

 

Noch mehr Kollektionsbilder gibt es unter www.achtland.net. Kaufen kann man die Outfits beim exklusiven Berliner Departmentstore Quartier 206 in der Friedrichstraße.

Auch spannend: Für das Kollektions-Shooting stand das Berliner Newcomer-Topmodel Franzi Müller vor der Kamera.

 

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Veröffentlicht in: Mode

Über den Autor:

Sie lebt seit mehr als einer Dekade in Berlin und liebt die Hauptstadt für ihren Facettenreichtum. Die Welt der Mode, Kunst und Musik haben es ihr angetan. Ihr besonderes Interesse gilt spannenden Newcomern und unentdeckten Trends. Sie hat seit 2007 keine Fashion Week in Berlin verpasst und das soll für Dit is Fashion auch so bleiben.

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