Von 26. Februar 2013 0 Kommentare

Nachtschwärmer Rob

Rob Zim, Fotograf, DJ und Veranstalter, aus Berlin

Rob Zim c Maren Michaelis

Rob, was trägst du und wat is die Story dahinter?

Ick trage Locken, nen schnieket Nadelstreifenhemd von Cerruti 1881 (vom Senior übernommen), schmaler schwarzer Schlips aus’m Quartier 206 (noch kurz vorm Ausschwärmen bei youtube jekiekt, wie ick mir nen einfach Windsor zauber, weil vergesssen), ne grau-schwarz-karierte Weste von Yves Gerard und ein braun-beiges NoName Sacko (beedes aus’m 2nd Hand Humana Frankfurter Tor – hat mich vllt insges. nen Tenner jekostet), nen Opa Schal (keene Ahnung mehr, woher – Schals kommen und gehen), braunes (über zehn Jahre altes) Cordsacko und schwarze Jeans jeweils von Hennes & Mauritz, und zu guter Letzt die Schuhe von Görtz am Ku’damm (damals für’n Abiball jekoft – daher schon etwas mitgenommen, aber halten sich immer noch fabelhaft, die braunen, alten Ledermöhren).

Rob Zim Detail

Rob Outfit

Rob Schuhe

Beschreibe deinen Style kurz!

Mein genereller Style? Schmuck aussehen! Und als ihr mich abgelichtet habt: besonders retroNobel.

Rob Zim by Maren Michaelis

An diesem Abend habt ihr mich vorm White Trash während meiner Pause eines eher in den Jazz orientierten DJ Sets zum Support einer Berliner 60s Jazz Band „eingefangen“ – daher meine Entscheidung für chlips’n’chic. Ick habe generell die Erfahrung jemacht, dass Mann – egal, wie verballert und stulle man noch von der (Vor)Nacht aussieht – ruhig nen Hemd und nen Sakko überwerfen brauch und das is gut so. Das Macht Mann, und dann steht die Sache und dann passt das auch.

Ansonsten beschreib ick ma mein Stil spontan als zusammengewürfelt. Mal sportlich-rudimentär zum Abgehen (Shirt, Hose, Adidasjacke, Turnschuhe), mal rawkiger mit Jeans- oder Lederjacke, und dann jibt’s Tage, die eher dezent oder schicker betragen werden – je nach Stimmung und Job.

Nachtschwärmer Rob

Wo gehst’n gerne shoppen? Kannste ein Beautyprodukt für Männer empfehlen?

Ick gehe so gut wie nie einkaufen – dafür gibt’s mehrere Gründe: Erstens: Ick interessiere mich eher weniger offensiv für Mode. Zweitens: Klamotten halten sich bei mir ewig. Drittens: Ick hasse Klamotten einkaufen – wäre keins meiner Hobbys – was ja als solches von Menschen, die nix Besseres zu tun haben, praktiziert wird. Wenn ick nen neuen Style will, dann kombiniere ick dit, wat ick habe und mein (begehbarer, yeah!) Mottenschuppen herjibt. Vielleicht mal janz pragmatisch ne Hose, je nachdem, was meine Potte (Roberto Cavalli – brown croc) erlaubt – in nem nervigen H&M oder im Bonzen KaDeWe. Aber meistens sind’s Bandshirts, die ick mir uff Konzerten oder Festivals zum non-verbalen plakativen Ausschrei musikalischer Vorlieben zulege.

Beautyprodukt für Männer: Schnauzer, Bart, Whiskey, schwedischer Hardrock – alt werden.

—-

Besucht Rob hier:

DJ Rob Zim

Shooting Heads – finest live photography

Rob Portrait

Dit wär doch och wat für dich:

Veröffentlicht in: Nachtschwärmer, Stilkontrolle

Über den Autor:

Die Modedesignerin, Stylistin und Fotografin schreibt hauptsächlich für dieses Modeblog. Sie ist bekannt für ihre fantasievollen Fotos – vor die Linse gekommen sind ihr dabei schon verschiedenste Musiker, Tänzer, Fetish-Performer und außergewöhnliche Individuen aus den Tiefen der Kunst-Welt. Auf Konventionen und Regeln legt die junge Berlinerin dabei keinen Wert und im Ergebnis ist ihr experimentelles Werk dabei alles andere, als langweilig oder gestellt. Erfahrungen als Designerin hat sie bereits bei Joop!, Burberry, Trendbüro Seasons Paris und bei Berliner Labels wie Don’t Shoot The Messengers, Savage Wear und im Bereich Marketing/ PR bei Fashion Patrons und Marketing Catalysts gesammelt. Ihr weites Netzwerk und ihren vielen Talente bekommt ihr nun geballt bei Dit is Fashion!

Veröffentliche einen Kommentar