Von 24. Juli 2013 0 Kommentare

Nagellacke im Test – imPRESS Maniküre – Nagellack zum Aufkleben

Bei der Marke imPRESS, wird das „PRESS“ groß geschrieben. Der Grund ist sehr einfach: Es handelt sich um künstliche Nägel, die selbstklebend auf die natürlichen Nägel „gedrückt“ werden. Also alles sehr einfach und eine schnelle Hilfe für den Abend, aber auch, um z.B. abgekaute Nägel zu verdecken. Nicht gerade wenig Menschen haben einen Tick und kauen und fummeln an ihren Nägeln, meist z.B. nur an den Zeigefingern. Nun kann man zur Maniküre gehen und sich Gelnägel machen. Vorteil: Sie halten länger, als die selbstklebenden ImPRESS-Nägel (die bis zu einer Woche halten sollen). Allerdings hat man nicht immer Lust auf nur eine Farbe oder es muss, wie schon erwähnt, im Notfall mal schnell eine Lösung her, z.B. wenn eine Party bevorsteht oder ein Date. Nicole Scherzinger, die Anführerin der Pussycat Dolls und Solokünstlerin, ist die Botschafterin von imPress Manicure und hat die Vorteile von imPRESS mal eben in einem kurzen Werbespot zusammengefasst.

 

Doch zunächst ein paar Fakten:

Die imPRESS-Nägel sollen bis zu einer Woche halten. In jeder Packung sind 2 Sets an Nägeln. Ihr bekommt die imPRESS-Nägel im Internet und in einigen Filialen bei Douglas und Kaufland. Einfarbig kostet eine Packung 6,95€ und mit Design (z.B. Zebra, Leo, Streifen) kostet die Packung 8,95€. Definitiv kein sehr günstiger Spaß, aber eine sehr willkommene und schnelle Abwechslung zu teuren Nagelstudios.

Mein Selbstversuch:

Probieren wir es aus! Ich habe schon einige Erfahrung mit Gelnägeln und Nagellacken unterschiedlicher Art gemacht und bin gespannt, wie sich die künstlichen Nägel von imPRESS verhalten.

Die Packung beherbergt eine kleine Box in Form eines Nagellackfläschchens. Darin sind 24 Nägel in 12 verschiedenen Größen.

ImPRESS Maniküre

imPRESS Maniküre Set

Die 24 Nägel liegen jetzt vor mir und ich schaue, welcher Nagel auf welchen Fingernagel passt. Beachtet, dass Nägel manchmal nicht ganz symmetrisch sind, d.h. dass durchaus unterschiedlich große Nägel auf die Zeigefinger passen können.

imPRESS Maniküre - Die losen Nägel

imPRESS Maniküre - Nägel anpassen

Ich habe es einen nach dem Anderen gemacht. D.h. beim Daumen angefangen, an der linken Hand, und einen Nagel nach dem Anderen ausgesucht, angepasst und aufgeklebt. Die Nägel haben eine Klebefläche, wobei man nur die Folie auf der Unterseite abziehen muss und schon kleben die Nägel. Aber bitte nicht verkehrt herum aufkleben, denn dies ist schon einigen passiert – die rundere Seite gehört nach oben und die etwas geradere Seite nach unten ans Nagelbett.

imPRESS Maniküre - Folie abziehen

imPRESS Maniküre - Künstliche Fingernägel

Und fertig ist es auch schon!

Hier noch einmal ein Vorher-Nachher-Bild:

imPRESS Maniküre - Vorher natürliche Nägel

Nachher - mit Impress Maniküre

imPRESS Maniküre

Mein Fazit:

Es geht wirklich sehr schnell und sieht perfekt aus. Allerdings sieht man auf den zweiten Blick, dass sich der künstliche Nagel sehr vom Nagelbett abhebt und man sieht bei hellem Licht sofort, dass die Nägel künstlich sind, das ist sehr schade. Hätten sie das untere Ende etwas dünner gemacht, würde es nicht so auffallen. Bei mir haben die Nägel nicht lange gehalten, da ich viel mit den Händen mache. Auch bin ich ab und zu irgendwo gegen gekommen und es gab Dellen. Die Nägel sind aus Vinyl und verhalten sich dementsprechend – daher dellen sie manchmal an den offenen Kanten ein. Aber sie lassen sich leicht wieder entfernen.

 

Anmerkung der Redaktion:

Liebe Leser, leider ist uns bei diesem Test ein Fehler unterlaufen! Anders als in dem Artikel dargestellt, gehört die runde Seite des Nail Covers ans Nagelbett und nicht die gerade. Dadurch lässt sich natürlich erklären, warum die Nägel etwas abstanden und deshalb auch nicht so lange halten konnten! Das tut uns furchtbar leid! 

 

Dit wär doch och wat für dich:

Veröffentlicht in: Mode

Über den Autor:

Die Modedesignerin, Stylistin und Fotografin schreibt hauptsächlich für dieses Modeblog. Sie ist bekannt für ihre fantasievollen Fotos – vor die Linse gekommen sind ihr dabei schon verschiedenste Musiker, Tänzer, Fetish-Performer und außergewöhnliche Individuen aus den Tiefen der Kunst-Welt. Auf Konventionen und Regeln legt die junge Berlinerin dabei keinen Wert und im Ergebnis ist ihr experimentelles Werk dabei alles andere, als langweilig oder gestellt. Erfahrungen als Designerin hat sie bereits bei Joop!, Burberry, Trendbüro Seasons Paris und bei Berliner Labels wie Don’t Shoot The Messengers, Savage Wear und im Bereich Marketing/ PR bei Fashion Patrons und Marketing Catalysts gesammelt. Ihr weites Netzwerk und ihren vielen Talente bekommt ihr nun geballt bei Dit is Fashion!

Veröffentliche einen Kommentar