Von 6. September 2012 1 Kommentar

Oh-Sophia Browns Daily Happa – das familiäre Dinner zum Kennenlernen

Wollt ihr etwas familiärer, lockerer und günstiger speisen? Ich rede von einem 4-Gänge Menü à la Oh-Sophia Brown in Berlin Kreuzberg. Die Journalistin und Bloggerin hat sich etwas einfallen lassen um neue Leute an einem Tisch zu bekommen und ihrer Leidenschaft – dem Kochen nachgehen zu können – mit interessanten Themen…seht selbst!

alle Fotos © Liudmila Savelieva

Gästepanorama

dyllische-Landschaft-mit-plötzlichem-Wetterumschwung

Sophia, wie bist du auf die Idee des Formates „Daily Happa“ gekommen?

Ich fing im Sommer 2011 meinen Personal Blog www.oh-sophia.net an, weil ich so viel kreativen Output hatte, den ich irgendwo unterbringen wollte.
Ich habe schon immer viel und gerne gekocht und nach und nach rückte das Thema Kochen auch auf dem Blog immer mehr in den Mittelpunkt.
Die Rubrik heisst Daily Happa, von Happa Happa, Kindersprache, das finde ich schön dadaistisch, einfach und jeder versteht es.
Da ich auch nie davor zurückgeschreckt habe für viele Menschen auf einmal zu kochen, waren die Dinnerveranstaltungen eine logische Konsequenz, den Namen hab ich einfach übernommen!

Sophia

Wir waren vor Ort und es hat uns sehr geschmeckt, wovon lässt du dich inspirieren und du probierst sicherlich vorher alles aus, richtig?

Es steckt viel Arbeit dahinter, klar probiere ich alle Gerichte vorher zuhause aus, manche mehrmals, bis ich vollkommen zufrieden bin denn ich bin mein schärfster Kritiker.
Klar schnappt man mal wo was auf, aber ich bin niemand, der dauernd Kochbücher liest oder gezielt Inspiration sucht. Ich bekomme meine Ideen durch das saisonale Angebot, mein Basiswissen und gewagte fantasievolle Experimentierfreudigkeit, da geht auch mal was schief auf dem Weg zum Ergebnis, nur wer riskiert kann gewinnen 😉

 Die Gäste

Das Dinner braucht bestimmt eine Menge Vorbereitung, beim Einkauf und Planen angefangen…

Ja, ich bin ein perfektionistischer Planer, soweit es geht, bereite ich schon vor, das macht mir ziemlich Spass!
Wenn dann alles wie am Schnürchen klappt – Hurra! Aber die 3 Tage vorm Dinner sollte ich sonst nicht viel vorhaben…

Kinderquatsch beim Dinner

Kannst du unseren Lesern bitte nochmal beschreiben, was es alles gab (Vorspeise bis Nachtisch)?

Amuse Gueule: Das erschöpfte Opferlamm / Lamm aus Blumenkohl mit Grissini-Beinen und Olivenkopf auf einer leichten Currysoße

Das erschöpfte Opferlamm

Vorspeise: Glücklicher Hipster mit Jutebeutel/ gemischter Salat mit Tomaten, Nektarinen und einer simplen Vinaigrette, Pumpernickel mit rote-Linsen-Kichererbsen-Aufstrich, gebackener Kürbis, glasiert mit Rosmarin, Agavensirup und Olivenöl

Glücklicher Hipster mit Jutebeutel

Hauptgang: idyllische Landschaft mit plötzlichem Wetterumschwung/ Polenta mit einem Fluss aus Zucchini-Kräuter-Soße, Spitzkohlhecken, getrocknete Tomaten- und Möhren-Blumen, grüner Babyspargel und im Wok gebratener Pak Choi

Polentasommerreihe

Dessert: beschwipster Schoßhund, der in eine Feige gestolpert ist/ veganer Schoko-Cupcake mit Cointreau-Icing und Feige

beschwipster Schoßhund der in eine Feige gestolpert ist

Was ist verbesserungswürdig und möchtest du diese „Reihe“ beibehalten?

Klar steht der Arbeitsaufwand in Moment in keinem Verhältnis zum Preis des Dinners (15 Euro) , aber noch macht es mir viel Spass und die Ideen gehen mir sicher nicht aus, mal sehen wo das hinführt, gegen eine eigene Kochsendung hätte ich aber auch nichts einzuwenden…

Bleibt es in den Räumlichkeiten des Merkezi’s? Wie kam es dazu?

Ich habe die Location kennengelernt, weil ich dort als DJ auf einer Veranstaltung aufgelegt habe, so erfuhr ich von Johannes‘ (Betreiber des Merkezi) Liebe für alles Kulinarische und er fand die Idee gut!

Die Köche

Kannst du unseren Lesern noch ein paar Tipps geben?

Natürlich meinen Blog, aber wer Lust hat sich einfach mal Inspiration zu holen, auf meiner Facebook-Seite gibt es ein riesiges Fotoalbum mit allen bisherigen Daily Happa Posts…
Ich möchte alle Menschen da draussen motivieren sich öfter mal an den Herd zu stellen, auch für einen alleine zu kochen kann sehr erfüllend sein, weil man sich selbst und seinen Körper lieb haben und verwöhnen sollte! Neue Wege mit regionalen, saisonalen Produkten zu gehen, Fleisch öfter mal wegzulassen und auch nicht zu verzagen wenn mal was schiefgeht. Kochen kann man üben und lernen!
Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

Dit wär doch och wat für dich:

Veröffentlicht in: Veranstaltungen

Über den Autor:

Die Modedesignerin, Stylistin und Fotografin schreibt hauptsächlich für dieses Modeblog. Sie ist bekannt für ihre fantasievollen Fotos – vor die Linse gekommen sind ihr dabei schon verschiedenste Musiker, Tänzer, Fetish-Performer und außergewöhnliche Individuen aus den Tiefen der Kunst-Welt. Auf Konventionen und Regeln legt die junge Berlinerin dabei keinen Wert und im Ergebnis ist ihr experimentelles Werk dabei alles andere, als langweilig oder gestellt. Erfahrungen als Designerin hat sie bereits bei Joop!, Burberry, Trendbüro Seasons Paris und bei Berliner Labels wie Don’t Shoot The Messengers, Savage Wear und im Bereich Marketing/ PR bei Fashion Patrons und Marketing Catalysts gesammelt. Ihr weites Netzwerk und ihren vielen Talente bekommt ihr nun geballt bei Dit is Fashion!

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