Von 27. August 2015 0 Kommentare

Reisekolumne: Kreta

Als ich mich für eine Reise nach Kreta entschieden habe, habe ich mir dabei in erster Linie Gedanken über Souflaki, griechischen Wein und strahlenden Sonnenschein gemacht, weniger um politische Themen. Kurz vor meiner Abreise wurde ich jedoch so oft mit der Frage begrüsst: Und macht ihr euch Sorgen? Wieviel Bargeld nehmt ihr mit, dass ich hier als erstes betonen möchte: NEIN, man muss sich keine Sorgen machen und auch nicht verhungern oder den Familienschatz dabei haben.

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Sonntagstage & Familienausflüge
Stattdessen begrüsst uns Kreta in seinem Sonntagsanzug und das, obwohl wir an einem Montag geflogen sind. Strahlender Sonnenschein, ein freundliches Navigationsgerät, das uns sicher vom Flughafen Heraklion durch die Berge bis in unseren kleinen Ferienort im Südwesten der Insel begleitet.
Dort erwartet uns ein wahnsinnig familiäres kleines Hotel mit einem traumhaften Pool und Feigenbäumen im Garten – besser geht eigentlich gar nicht. Hier haben wir für ein wahnsinnig kleines Geld in einem urgemütlichen Umfeld gewohnt, denn das kann man auf jeden Fall als Tipp mitgeben: Günstiger und wahrscheinlich auch schöner ist es natürlich, wenn man sich abseits der ausgetrampelten Touripfade bewegt.
Die schwerste Entscheidung

Die schwerste Entscheidung, die wir jeden Tag aufs neue zu treffen hatte, lautete daher auch: wuseliger Sandstrand oder lieber entspannter Kiesel, wonach fühlen wir uns denn heute. Zusammenfassend gilt für beides: Kreta hat wahnsinnig gepflegte, saubere Strände und kristallklares Wasser. An unserem Lieblingstrand in Krios (Kiesel) lagen darum auch hauptsächlich Griechen neben uns unter den Sonnenschirmen, in der kleinen Taverne konnte man mit den Füssen im Sand die griechische Variante von Radler trinken, Pommes esses und es sich einfach gut gehen lassen. Fazit meines Urlaubes: Mindestens 3 Pommes mehr auf den Rippen, 4 Bücher verschlungen und jede Menge Runden beim Kniffeln verloren.

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Das muss man gemacht haben

Auf Kreta muss man einfach Orangen essen und Frappé trinken, schmeckt beides geil und machen die Einheimischen auch ständig. Den berühmten Karibikstrand von Elafonissi sollte man sich auf jeden Fall einmal angeschaut haben, uns war es aber einfach ein wenig zu voll. In Chania den blöden Tourimarkt links liegen lassen und in den kleinen Gassen Ledersandalen shoppen – so schön! In einer Taverne niemals den Fehler machen und aus der Karte bestellen, hier gelten die Empfehlungen des Hauses! Ansonsten ist Kreta nichts für Menschen, denen schnell schlecht wird beim Autofahren – die Insel ist der bergig. Außerdem sollte man die Größte nicht unterschätzen und wenn man viel sehen möchte lieber verschiedene kleine Etappen einplanen, statt Tagesausflüge, die sonst doch mal etwas zu lang geraten.
In diesem Sinne: Kreta, ich komme wieder!

Dit wär doch och wat für dich:

Veröffentlicht in: Mode

Über den Autor:

Die Moderedakteurin und Kolumnistin schreibt bereits seit einigen Jahren für verschiedenste Online- und Printpublikationen. Ob George Clooney in New York oder Marc Jacobs in Berlin, Interviews und kleine Anekdoten liegen ihr besonders am Herzen und aus dem Grund wird sie euch zukünftig in ihrer Kolumne mit einem Augenzwinkern vom Leben zwischen aufregenden Fashionevents und gemütlichen Samstagen im Café berichten.

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