Von 30. April 2012 2 Kommentare

Die richtige Mischung macht’s

Sabrina Lutz – Model, Studentin und „so ganz nebenbei“ noch deutsche Meisterin im Freestyle Kiteboarding.

Dit is Fashion hat sie getroffen, um mit ihr über ihre Erfahrungen als Model für das junge Kieler Fashionlabel SHISHA, über ihre Leidenschaft für Sport und natürlich Mode zu sprechen. Als Modestudentin hat sie eigentlich allerhand zu tun, aber das scheint der frechen Hamburgerin nicht auszureichen. Seit 4 Jahren surft sie mit ihrem Kite um die Welt und sahnt zahlreiche Preise ab. Das Label SHISHA kam ihr da gerade recht, um sich als Model auszuprobieren. Die Marke steht für Streetstyle, der sich vom Flair der nordischen Küsten inspirieren lässt und urbanes Design mit der Individualität junger, modebegeisterter Lebenskünstler verbindet.

Mit welchen 3 Worten würdest du den Spirit von SHISHA beschreiben?

Comfy, useful and chick!

Das Label Shisha gibt es nun bereits seit zehn Jahren. Seit wann bist du dabei und was hat dich dazu motiviert, als Model für das Label zu arbeiten?

Ich bin seit 2011 dabei. Mich hat die ganze Community und das Shisha Brand total gefallen. Mir gefallen die Designs und deren Firmenphilosophie. Shisha überträgt dieses auf ihre Boarderwear: locker, leicht, chick und auch sexy!

Gibt es noch weitere Pläne für SHISHA zu modeln?

Die aktuelle Kollektion wurde schon geshootet. Dort wurden zwei andere Models genommen. Sonst habe ich zwei Shootings gehabt mit meinem Teamkollegen Matthias Larsen – dieses Mal waren wir beide in Südafrika, um dort für den Sport, „ das Kitesurfen“ zu trainieren.

Worum dreht sich die neue Spring/ Summer Kollektion 2012/13?

Die neue Spring/Sommer Kollektion 2012/13 beinhaltet viele Tops, Blusen, Tshirts, Kleider, Shorts und Zipper und Hoodies. Farblich bewegen sie sich in Lila-, Rosa-, Blau-, Grau-, Grün- und Schwarztönen! Genau meine Favoriten :-)!

Welches ist dein persönliches Lieblingsstück der Spring/Summer Kollektion?

Meine Favoriten sind der Hooded Pearl Navy und die Pant Sunday Ash/Pink !! 🙂

Entsprechen die Klamotten von SHISHA deinem persönlichen Stil? Welche Art von Mode interessiert dich besonders?

Durch meinen Sport oder die Leidenschaft des Kitesurfens oder allgemein der Boardsportarten trage ich natürliche viel Boarderwear und deren Mode. Jedoch studiere ich nebenbei Mode-und Textilmanagement in Hamburg und trage natürliche auch gerne neben der Surfwelt stilvolle und klassische Sachen 🙂 Statt: Boardshorts/Bikinis und Flipflops, Kleid und Highheels!


Wie war es für dich als Sportlerin zu modeln? War es dein erster Modeljob?

Es war nicht mein erster Modeljob, aber es bringt mir immer wieder sehr viel Spaß. SHISHA bietet natürlich eine vertraute Kulisse. Strand, Meer und Wind!

Welcher Typ von Frau trägt die Mode von SHISHA?

Frauen, die Wert auf Qualität, Passform und Authenzität legen und gerne sportive, bequeme und sexy Boarderwear mögen.

Was hat dich dazu bewegt, Fashion und Textilmanagement zu studieren?

Mich hat schon immer Fashion interessiert. Ich habe früher schon angefangen mit Stoffen herumzuspielen und Kleider für meine Puppen zu fertigen und auch für mich selbst. Dazu kommt, dass ich ein Praktikum bei einem Modelabel gemacht habe und alle Stationen durchlaufen konnte. Von dem Entwurf bis zum Endprodukt. Dann war es für mich klar.

Du bist dabei, ein eigenes Label zu entwickeln. Welche Richtung in Sachen Fashion möchtest du damit einschlagen?

Noch ist nichts sicher. Natürlich wäre es klasse, genau in meinem sportlichen Segment Mode zu entwickeln. Mir schwirren einige Ideen dazu schon im Kopf rum. Ich werde beides ausprobieren und schauen, bei welcher Richtung ich kreativer bin. Trotzdem denke ich, das ich eher in den Casual – Sportbereich gehen möchte.

Deine zweite Leidenschaft neben der Mode ist das Kiten. Du bist ja amtierende deutsche Meisterin im Freestyle. Wie schaffst du es, deine beiden Passionen miteinander zu verbinden? Vor allem, wie bekommst du dein Studium, Kiten und die Entwicklung deines Labels unter einen Hut?

Studieren geht vor – auch wenn es hart ist die Teamkollegen in der Welt herumreisen zu sehen und dieses auf den Homepages oder in Social Networks dieses zu verfolgen. Aber ich habe nur noch 1 Jahr vor mir, somit werde ich es noch aushalten. Aus diesem Grund muss ich jeden Wind und jede freie Minute nutzen, um aufs Wasser zu kommen! Daher – fingers crossed – es soll viele windige Wochenenden in Norddeutschland geben.

Du hast beim Kiten ja eher ein „Pinkes“ Image. Entspricht das deinem persönlichen Stil oder ist das eine Strategie, um dich in diesem doch eher von Männern dominierten Sport als Frau zu behaupten?

Allgemein lieben wir Surfer grelle und Neonfarben. Hauptsache es fällt auf – sei es über die Schuhe, Cap, Mütze, Top oder die Boardshorts. Jetzt würde ich nicht mehr sagen, das nur PINK mein Favorit ist.

Hast du schon Pläne, wie du dich nach deinem Studium selbst verwirklichen möchtest? Beim Kiten oder im Fashion Bereich?

Da habe ich mir noch keine Gedanken darüber gemacht – eine gute Kombi wäre ideal!

Gibt es schon Ideen für weitere Projekte? Welche Träume hast du? Wo möchtest du später ein Mal leben?

Ich möchte natürlich nach meinem Studium einmal die Welt sehen, dafür hatte ich bisher keine Zeit. Da werde ich meine Eindrücke und Erfahrungen sammeln für meine Kitekarriere und auch für die Fashionkarriere. Wohnen? Das weiß ich noch nicht, wo es mich hin verschlägt. Deutschland ist eigentlich doch nicht so schlecht.

Dit wär doch och wat für dich:

Veröffentlicht in: Mode

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2 Kommentare auf "Die richtige Mischung macht’s"

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  1. Lutz sagt:

    Textilmanagement klingt ja nicht wirklich sexy. Im Gegenteil zum Model 😉

  2. Betty sagt:

    Cooles Label! Und gute Wahl des Models 😉

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