Von 12. Februar 2014 0 Kommentare

Schmuckstücke von na.hili

Schmuck verleiht jedem Outfit einen ganz besonderen Touch – vor allem wenn er außergewöhnlich und ein echter Hingucker ist. Deswegen bin ich immer auf der Suche nach einzigartigen Schmuckstücken. Vor kurzen stieß ich auf das junge Berliner Label na.hili und war sofort total begeistert von dem tollen Design.
Anna Albertine Baronius steckt hinter dem Label. Sie lebt und arbeitet in Berlin. Hauptberuflich ist sie Kommunikationsdesignerin, arbeitet aber freiberuflich als Produkt- und Interiordesignerin mit viel Liebe an Ihrem eigenen Label na.hili. Mit schöpferischem Überschwang, Experimenten mit Material & Form und der Liebe zum Detail, entstehen grafische Produkte, Schmuck und allerlei Dinge die das Leben noch schöner machen. Wir haben uns mit Anna über na.hili und ihre Arbeit unterhalten.
na.hili Kette Color meets Wood
Wie kam es denn dazu dass du na.hili gegründet hast?
na.hili entstand parallel zu meinem Produktdesign-Studium. Es war erst als Ausgleich zur Computerarbeit gedacht! Am Anfang fertigte ich Schmuckstücke nur für mich selbst, dann für Freunde von Freunden, bald verkaufte ich in den ersten Läden und schließlich fand na.hili auch den Weg ins Netz.
Schmuck ist ein ganz besonderes Accessoire. Wieso hast du dich darauf spezialisiert?
Die ersten Produkte habe ich nur für mich selbst entworfen und war dann erst einmal über die positiven Reaktion von Anderen überrascht. Schmuck ist etwas Individuelles, für besondere Anlässe oder eben ein täglicher Begleiter. Mir macht es viel Freude mich in die verschiedenen Anlässe und Stimmungen hineinzudenken und dafür Schmuck zu entwickeln.
Wo findest du deine Inspiration?
Formen, Farben, viel in der Natur, auf Reisen, durch Experimente mit den Materialien selbst und seltsamerweise bevorzugt Nachts – kurz bevor ich auch wirklich, wirklich gleich schlafen möchte.
na.hili Kette Color Dipping
Was sind deine Lieblingsorte in Berlin?
Das Café Nest, die Bar Ravel, weil es mich so an mein Jahr in Spanien erinnert & weil die Tapas und Drinks einfach die Sonne aufgehen lassen und Clärchens Ballhaus.
Ein kurzer Blick, wenn die U1, bevorzugt Nachts mit ihren herrlichen gelben Wagons über die Oberbaumbrücke aus Backsteinen, vor der Kulisse Berlins über die Spree rattert.
Und ein Paar Orte, bei denen ich Frühling und Sommer kaum erwarten kann: Flohmärkte, sich mit Freunden den Mauerradweg vornehmen und dann doch hauptsächlich beim Picknick versacken oder an der Spree im Treptower Park hoffentlich ganz bald wieder die Sonne auf der Nase genießen
Was macht die Stadt aus modischer Sicht so einzigartig?
Keiner wundert sich. Jedes Anders sein, wird hier einfach mit einem Achselzucken und „Berlin eben“ beantwortet. Das macht diese Stadt so freiheitlich & großartig!
Welchen beruflichen Traum willst du dir 2014 erfüllen?
Den Wunsch habe ich Letzens einer Sternschnuppe zugeflüstert und darf ihn daher leider nicht verraten. Ansonsten mit viel Elan genau so weitermachen wie bisher und dabei eigentlich eher etwas weniger arbeiten 😉
Wie würdest du deinen eigenen Modestil beschreiben?
klar.dezent.grafisch&ein Tick 20er Jahre Charme
Wo stellst du deine Kollektion her- worauf achtest du besonders?
Hier in Berlin in meinem kleinen HomeStudio. Ich mag es so dicht an meinen Entwürfen zu wohnen und jeder Zeit eine Idee ausprobieren zu können. Tageweise tauche ich hier alles in dicke Holzstaubschichten oder schwinge den Farbpinsel. Bei meiner Arbeit bin ich Perfektionist. Ich möchte, dass die Produkte Ihre Besitzer jeden Tag aufs Neue Erfreuen und hoffe das merkt man.
Was ist dein Lieblingsteil in der aktuellen Kollektion und warum 
na.hili Kette Diamond
Ganz klar die Kette Diamond. Jede Kette ist durch die verschieden Gesetzten Facetten ein Unikat. Helle Eiche kommt auf dunklen Oberteilen super zur Geltung, dunkles Wallnuss mag ich dafür bei hellen Teilen. Grafisch und zeitlos schön. An der langen Silberkette getragen, ist sie ein stetiger Begleiter für jeden Tag und sicher für  viele Jahre geworden.
Du machst neben Schmuck ja auch Möbel. Was unterscheidet sich da, oder ist der Prozess ein ähnlicher?
Im Vergleich zum Schmuck, beginne ich gerade erst mit den Möbeln. Die Prozesse in der industriellen Produktion sind natürlich viel länger, als die Fertigung in Kleinstserien. Gerade das gefällt mir auch so beim Entwerfen für na.hili. Ich mag es in absehbarer Zeit ein Ergebnis in den Händen zu halten, weniger am Rechner und mehr mit den Händen zu Arbeiten und jedesmal ganz bald auch glückliche Kunden gefunden zu haben.
 
An wen denkst du wenn du deine Produkte entwirfst. Hast du Role-Models?
Jein. Beim Entwerfen bin ich ganz am Objekt, an Form und Materialität. Eher weniger geplant und gedacht. Auf der anderen Seite prägen einen natürlich unterbewusst Designer und Designs die man mag. Als Klassiker sicher Charles & Ray Eames, ansonsten liebe ich z.B. auch die Designs von Doshi Levien oder GamFratesi.
na.hili Print home is where I am happy with you
Wo kann man die Grafiken und den Schmuck von na.hili denn erwerben?
Das erfährt man am besten unter www.na.hili.de da dies stetig erweitert wird. Eine Auswahl gibt es in 2 Läden in Berlin. Außerdem online neben DaWanda und selekkt seit neuestem auch auf Collektions und bei fraisr. Für dieses Jähr ist außerdem ein eigener OnlineShop angedacht.

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Veröffentlicht in: Kiekste wa!

Über den Autor:

Sie lebt seit mehr als einer Dekade in Berlin und liebt die Hauptstadt für ihren Facettenreichtum. Die Welt der Mode, Kunst und Musik haben es ihr angetan. Ihr besonderes Interesse gilt spannenden Newcomern und unentdeckten Trends. Sie hat seit 2007 keine Fashion Week in Berlin verpasst und das soll für Dit is Fashion auch so bleiben.

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